Start Aktuell Verein aktuell 20 jähriges Gründungsfest

Obwohl der Regen in Strömen fließt, ist im Bratwurststand neben dem Sportheim am Mennersberg reger Betrieb. In den Räumen des Sportheims ist geschäftiges Treiben, denn heute begeht der Verein „Kulturkastl“ sein 20-jähriges Jubiläum.

Vor Beginn der Jubiläumsfeier gab Frau Dr. Anita Meier einige Informationen zur Geschichte zum Wirken des Vereins: Vor über 20 Jahren war es nur eine Vision von Hermann Forster, die im Sommer in unzähligen Treffen und den Ideen von ein paar Kulturinteressierten zusammengebastelt wurden.

Über 70 Interessierte hatten sich dazu damals im Gasthaus Forsthof zur Gründungsversammlung, am 9. November 1996, eingefunden. Ziel des Kulturvereins sollte es sein, dass Kastl wieder ein kultureller Mittelpunkt in der gesamten Region wird, so waren die Gedanken des zum ersten Vorsitzenden gewählten Hermann Forster. Für den jungen Verein stand da plötzlich die Frage nach dem Namen: „“Kulturkastl“, oder „Kultur-Markt-Kastl“; die Mitglieder entschieden sich für das inzwischen gut geläufige “Kulturkastl“ und beschlossen den Termin für das Gründungsfest, im August 1997.

Das große Ereignis wurde im Innenhof der Kastler Klosterburg gefeiert. Am Samstagabend gab es ein Jazzkonzert, am Sonntag einen Dixie- Frühschoppen und nachmittags ein Theater der „Spitzmäuse“, Eigengewächse aus Kastl unter der Regie von Hermann Forster. Kurzfristig gründete der Verein einen eigenen Gospelchor, der mit viel Fleiß, innerhalb kürzester Zeit ein tolles Programm eingeübt hatte, und der dann noch lange Jahre ein Aushängeschild unseres Vereins war. Seit 1998 nimmt der Verein aktiven Anteil an der Gestaltung der „Schweppermannspiele, die auf König Ludwigs getreuen Feldhauptmann Seyfried Schweppermann zurückgehen. Es war nicht immer leicht Widerstände zu überwinden, aber der Verein organisierte erstmalig ein mittelalterliches Lagerleben neben dem Theater. Mit Herz und Leidenschaft entstanden Torwachen in selbstgenähten Gewändern und eine Minnesängertruppe. Es gab Steckerlbrot und die legendär gewordene Schänke „zur Wilden Sau“, so dass es viele Leute aus Kastl besonders wegen des Lagerlebens auf die Burg gezogen hatte. Diese Erfolge ließen eine dauerhafte Truppe entstehen, aus Wachen, Musikern, Marketenderinnen und gemeinem Volke, die seitdem alle 5 Jahre beim Lagerleben der Spiele dabei sind.

Ganz nebenbei, aber dennoch beachtenswert war eine Bildershow, die den ganzen Abend lief und mehrere tausend Momentaufnahmen aus dem Vereinsleben zeigten. Erwähnenswert, auch die Chronik des Vereins, die in zahlreichen, dicken Ordnern zur Einsicht auslag. Gegen 20 Uhr waren dann alle Sitzplätze des Saales besetzt und die beiden ersten Vorsitzenden des Vereins eröffneten die Jubiläumsfeier. Frau Daniele Schuller begrüßte die Vereinsmitglieder und als Ehrengast die 2. Bürgermeisterin von Kastl, Monika Breunig. Anita Meier hob bei ihrer Begrüßung noch einmal die Zeit des Anfangs, vor über 20 Jahren hervor, als sie die Vereinssatzung noch auf einer Schreibmaschine geschrieben hatte und erzählte von den vielen Vereinsaktivitäten, von Kunst- und Fotoausstellungen, über Mal- und Gitarrenkursen, bis hin zur eigenen Homepage.

Gert Steuerl, 1. Vors. TUS Kastl, hob die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Vereinen und ihren gegenseitige Hilfe. Nach den Begrüßungsworten sorgte die Gruppe „Barthel und Kalley – OrientalBluesRock“ mit ihrer ungewöhnlichen, interessanten Musik für gute Unterhaltung. Die Instrumentierung der Gruppe entsprach auch ihrem Namen. Eines ihre exotischen Instrumente ist die „Udu“, ein Schlaginstrument aus Nigeria, das eigentlich wie eine große Blumenvase ausschaut.

 

In 20 Jahren Vereinsarbeit von Kulturkastl e.V. gab es zahlreiche Höhepunkte, die aber nur durch die professionelle Arbeit der Vereinsleitung und der Mitglieder möglich waren. 1998 Biermösl Blosn und Gerhard Polt, mit 1100 Zuschauern im Innenhof der Klosterburg, 2005 Dieter Hildebrand in der Turnhalle, 2002 Regensburger Domspatzen in der Klosterkirche 2008 Iberl-Bühne im Innenhof der Klosterburg, Große Künstler auch in den eigenen Reihen bei Theateraufführungen mit Laiendarstellern aus Kastl. 2000 unter Regie von Lisa Mahlein, 2007 unter Regie von Hermann Forster und 2010 unter Regie von Christian Hartinger.

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